Musik Erleben - Musik Lebendig

Sabine Kubasch

Yoga für Musiker

In dem Kurs geht es darum, die Funktion und die Qualität der Asanas kennenzulernen. Jeder Übende wird sie anders erleben, und darum geht es. Wir beobachten, wie wir in die Asanas hineingehen und was passiert, während wir in ihnen bleiben. Wir streben nicht nach der ästhetischen Form, sondern erfahren ihre Wirkung. Und auch die Wirkung werden wir bei jedem Training anders erleben, da unser Befinden sehr selten konstant ist. So schärfen wir unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment  und lernen, aufkommende (störende) Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, zu akzeptieren, ohne sie zu bewerten. Sie dürfen kommen und gehen, ohne dass sie uns in unserer Handlungs- und Konzentrationsfähigkeit einschränken müssen.

Jedes Training beginnt damit, wahrzunehmen, wie es uns gerade geht und zu erforschen, was wir brauchen, um in unsere Balance zu kommen-oder zu bleiben. Wir lernen, unseren Bedürfnissen entsprechend, ein Übungsprogramm zu entwickeln und  mit den Asanas zu spielen und zu improvisieren. Das Lernen und Üben in der Gruppe fördern das Zusammenkommen von einzigartigen Solisten in einem schwingungsgeladenen Energiefeld, das uns weitere Optionen eröffnet.

In einem geschützten Raum biete ich auch Personal Yoga an.

Yoga in Verbindung mit Atem und Stimme  ist ein inhärenter Bestandteil des Kurses „Yoga für Musiker“. Sie öffnen den Raum für Meditation. 

Im Unterschied zu vielen Yogastudios, in denen Musik als Geräuschkulisse im Hintergrund läuft, praktizieren wir überwiegend in der Stille, um unsere körpereigenen Schwingungen wahrzunehmen und unserer inneren Stimme zuzuhören. Im Tönen beobachten und hören wir, wie unsere „Stimme" in Resonanz kommt. 

Musik im Yoga ist ein Gesichtspunkt, der in diesem Kurs berücksichtigt wird:

  • Wie wirkt die Musik? 
  • Wann ist sie unterstützend? 
  • Wie treffe ich die Auswahl?

Yoga und Stimme

Die Stimme im Yin-Yoga erschließt (neue) Räume und kann sehr unterstützend wirken, sowohl in der Asana-Praxis als auch in der Stimmentfaltung. 

Während der Atem die Körperräume ausfüllt und dehnt, bewirkt ein “tönendes Atmen” ein Anregen und Verstärken der körpereigenen Schwingungen. Jedes Organ hat eine eigene Frequenz. Wenn die Tonhöhe und die Vokalfarbe diese Frequenz treffen, kommt es zu einem heilenden Synergieeffekt. Wir spüren eine große Lebendigkeit und allgemeines Wohlbefinden. 

Wir erfahren viel Raum und ein großes (Kraft-) Potenzial in unserem Körper. Dieser Raum der Möglichkeiten bildet eine Ressource für unseren kreativen und persönlichen Wandel.

Chakren-Tönen

Chakren sind energetische Zentren entlang der Wirbelsäule. Es gibt 7 Hauptzentren. Im Yoga reinigen wir diese Zentren von Blockaden, die einen freien Energiefluss verhindern. Das geschieht einerseits auf der physischen Ebene durch die Asanas und andererseits auf der feineren Schwingungsebene durch das Tönen. Jedes Chakra spricht auf einen Vokal besonders an. Die Tonhöhe und Klangfärbung hingegen sind individuell unterschiedlich. 

Beim Tönen während der Entspannungsphase geschieht es häufig, dass Obertöne verstärkt klingen. In der Bruststimme schwingt besonders die Unter-Oktave kräftig mit, während im Kopfregister die Ober-Oktave deutlich hörbar ist. Oft sind die Obertöne gegenüber den Haupttönen dominant wahrnehmbar. 

Die Entspannung, das Aufgeben der Kontrolle und die Hingabe an das, was ist, erlaubt unserer ureigenen, authentischen Stimme, sich zu entfalten. Sich auf diese Art selbst zu hören, berührt uns. Wir sind, wer wir sind- mit unendlichen Möglichkeiten!

Musik Erleben - Yoga für Musiker